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Styling Guide Fotoshooting: Kleidung, Schuhe & Make-up

Wie du dich für Dein Fotoshooting richtig kleidest

Ein Fotoshooting ist eine tolle Gelegenheit, um schöne Erinnerungen festzuhalten und Deine Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Doch wie findest Du die passende Kleidung für ein Fotoshooting, die Dich (und Dein Tier) optimal in Szene setzt? Wie solltest Du Dich und Deine Haut vorbereiten? In diesem Styling Guide geben wir Dir einige Tipps, wie Du Dich für ein professionelles Porträtfotoshooting oder ein Fotoshooting mit Pferden bzw. Hunden optimal präsentieren kannst.

Die Kleidung, die Du für ein Fotoshooting wählst, passt vorwiegend zu Deinem persönlichen Stil. Du solltest Dich darin wohl und selbstbewusst fühlen, denn das strahlst Du später auch auf den Fotos aus! Vermeide zu grelle Farben, extreme Muster und große Logos. Diese lenken nur von Dir ab. Zudem solltest Du die Art der Kleidung etwas dem Anlass und dem Ort des Fotoshootings anpassen. Wenn du ein Fotoshooting mit einem Tier machst, solltest du darauf achten, dass deine Kleidung praktisch und bequem sowie nicht zu empfindlich gegenüber Schmutz oder Haaren ist. Prüfe vorher, die Reinigungshinweise Deiner Kleidungsstücke.

Für ein Fotoshooting mit Kleid und Pferd gibt es zudem einige besondere Dinge zu beachten, damit das Shooting gelingt: Ob Spitzenkleid, Umstandskleid oder Abendkleid, Du solltest ein Kleid wählen, das nicht zu voluminös ist. So kannst Du Dich frei bewegen und das Kleid fällt auf dem Pferd schön. Insbesondere Reifröcke und enge Korsagen funktionieren nur am Boden neben dem Pferd. Lange Schleier oder Schleppen wie bei einem Hochzeitskleid sind dagegen mit etwas Organisation vor Ort kein Problem. Plane Dir am Besten aber eine zusätzliche helfende Hand. Zum anderen sollte Dein Kleid zu Deinem Pferd passen: Warmbluttypen stehen schlichte, elegante Kleider oft besser, Kaltblut oder Barockpferden auch eher aufwendige Kleider.

Schnitt: Kleidung passend zu Deinem Körpertyp

Der Schnitt der Kleidung ist wichtig, um Deine Figur zu betonen und Vorzüge hervorzuheben. Du solltest generell darauf achten, dass die Kleidung nicht zu eng oder zu weit ist, sondern gut sitzt und Deine Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.

Nicht jede Frau hat die gleiche Figur und nicht jedes Kleidungsstück und jeder Schuhe steht jeder Frau gleich gut. Deshalb ist es empfehlenswert, seinen Körpertyp zu kennen und die passende Kleidung zu wählen. Je nachdem, welcher Körpertyp Du bist, kannst Du bestimmte Schnitte, Farben und Muster bevorzugen oder vermeiden, um deine Figur optimal zur Geltung zu bringen.

5 verschiedene Körperfiguren vom Frauen im Vergleich als Styling Guide

X-Typ (Sanduhrform)

Der X-Typ hat eine schmale Taille. Schultern sowie Hüften sind etwa gleich breit. Dieser Körpertyp gilt in westlichen Kulturen als ideal, da er dort als sehr harmonisch und weiblich wahrgenommen wird. Um diese Figur zu unterstreichen, darf die Taille betont und die Kurven gezeigen werden. Dabei ist man farblich völlig frei. Anteilig haben etwa 20 % der Frauen in Deutschland diese Figur.

Styling Guide:

  • Oberteile: Oberteile mit V- oder Herz-Ausschnitt oder mit Taillengürtel bieten sich an. Sie sollten dabei nicht zu weit sein, sondern die Figur umspielen. Tops dürfen gerne off-shoulder sein
  • Unterteile: Die Hosen sollten schmal geschnitten sein oder eine leichte Bootcut-Form haben. Röcke sind eher kurz oder midi sein und haben eine leichte A-Linie. 
  • Kleider: Kleider mit einer natürlichen Taillenbetonung, wie Etuikleider oder Wickelkleider, unterstreichen die Figur. Schößchenkleider können die Kurven betonen und eine feminine Silhouette schaffen. Auch Jumpsuits können gerade bei Curvy-Typen gut aussehen.
  • Schuhe: Stilettos oder Riemchensandalen mit einem Absatz bis 12 cm und einer spitz zulaufenden Schuhkappe unterstreichen die femininen Kurven und betonen die schlanke Taille. Eine Alternative wären spitze Stiefeletten mit einem Absatz bis 9 cm, die ebenso vorteilhaft sind. Größere Frauen könnenden Absatz mit einer Höhe von 12 bis 15 cm wählen. Als Alternative könntest du schlanke Stiefeletten mit einem Absatz von 12 cm und einer leicht abgerundeten Schuhkappe wählen, um eine stilvolle Option zu haben. Klassische Farben wie Schwarz oder Nude unterstreichen die Eleganz und lenken nicht zu sehr ab.

A-Typ (Birnenform)

Dieser Typ hat einen eher schmalen Oberkörper und eine breitere Hüft- und Oberschenkelpartie. Um dies auszugleichen, sollte der A-Typ den Oberkörper betonen und den Unterkörper kaschieren. Anteilig haben etwa 30 % der Frauen in Deutschland diese Figur.

Styling Guide:

  • Oberteile: Dazu trägt er etwa Oberteilen in hellen oder leuchtenden Farben, mit auffälligen Mustern oder Details wie Rüschen oder Volants. Diese sollten nicht zu eng anliegen, sondern locker aber tailliert sein. 
  • Unterteile: Hosen oder Röcke sollten in dunklen oder gedeckten Farben gehalten sein, ohne große Muster oder Taschen. Hosen sind gerade geschnitten oder leicht ausgestellt, Röcke dagegen knielang oder länger und in Form einer A-Linie. 
  • Kleider: Kleider mit A-Linie oder schwingenden Röcken betonen ebenfalls die Taille und gleichen die Hüften aus. Auch Shirtkleider bieten sich an.
  • Schuhe: Wenn du kleiner bist, entscheide dich für kniehohe Stiefel mit einem Absatz von mindestens 3 cm. Diese verlängert die Beine und verleiht eine elegante Haltung. Wähle eine Schuhkappe, die leicht spitz zuläuft, um die Beine weiter zu strecken. Alternativ könntest du dich für Ankle Boots mit einem leicht höheren Absatz entscheiden. Größere Frauen können selbstbewusst höhere Stiefel mit spitzer Kappe und einem Absatz bis 10 cm wählen. Als Alternative könntest du Overknee-Stiefel mit einem hohen Absatz wählen, um eine glamouröse Note hinzuzufügen. Dunkle, neutrale Farben wie Schwarz, Braun oder Dunkelgrau sind schmeichelhaft und schaffen schlanke Linien. 

V-Typ (Apfelform)

Der V-Typ hat einen eher breiten Oberkörper und eine schmale Hüft- und Beinpartie. Daher sollte der V-Typ den Oberkörper entschärfen und den Unterkörper betonen. Anteilig haben etwa 10 % der Frauen in Deutschland diese Figur.

Styling Guide:

  • Oberteile: Die Oberteile liegen nicht zu eng an, sondern fallen locker oder tailliert. Sie sind in dunklen oder gedeckten Farben, ohne große Muster oder Details. 
  • Unterteile: Hosen oder Röcke sollten in hellen oder leuchtenden Farben sein, gerne auch mit Mustern oder Applikationen. Die Hosen sind eher weit geschnitten oder vom Typ Schlaghose. Röcke sollten kurz bis midi ausfallen und eine Glockenform haben. 
  • Kleider: Kleider mit einem lockeren Schnitt im unteren Bereich können helfen, den Fokus vom Oberkörper wegzunehmen.
  • Schuhe: Pumps mit einer Absatzhöhe bis 9 cm und einer spitz zulaufenden Schuhkappe verleihen kleinen Frauen eine elegante Höhe und betonen die Beine. Als Alternative könnten flache Schuhe mit einer spitzen Zehenkappe eine bequeme und stilvolle Option sein. Größere Frauen können selbstbewusst zu Spitzpumps greifen. Als Alternative könntest du dich für Riemchensandalen mit einem Absatz bis 10 cm entscheiden, um Eleganz und Komfort zu kombinieren. Kräftige Farben wie Rot oder Bordeaux können einen auffälligen Kontrast bieten. Als Alternative könntest du dunkle Töne wie Marineblau wählen, um eine schicke Eleganz zu erzielen.

H-Typ (Rechteckfrom)

Der H-Typ hat eine wenig ausgeprägte Taille, Schultern und Hüften sind etwa gleich breit. Um diese Figur femininer zu gestalten, kann er die Taille betonen und Kurven zaubern. Anteilig haben etwa 40 % der Frauen in Deutschland diese Figur.

Styling Guide:

  • Oberteile: Das gelingt zum Beispiel mit Oberteilen in Wickeloptik, mit einem V-Ausschnitt oder einem Taillengürtel. Die Oberteile sollten nicht zu weit sein, sondern die Figur umspielen. 
  • Unterteile: Hosen oder Röcke sollten in hellen oder kräftigen Farben gehalten sein, gerne auch mit Mustern oder Applikationen. Der Schnitt von Hosen ist dabei schmal oder im Bootcut, Röcke sind kurz oder midi und in einer leichten A-Linie. 
  • Kleider: Etuikleider oder figurbetonte Kleider können ebenfalls Kurven betonen.
  • Schuhe: Ankle Boots mit einem Absatz bis 9 cm betonen die Beine kleinerer Frauen und sorgen für eine elegante Körperhaltung. Die Schuhkappe ist eher rund. Als Alternative könntest du dich für klassische Pumps mit einem Absatz von über 5 cm entscheiden, die bequem und vielseitig sind. Größere Frauen können selbstbewusst zu Ankle Boots oder kniehohen Stiefeln mit spitzer oder runder Kappe greifen. Als Alternative könntest du Reitstiefel mit einem flachen Absatz und einer leicht abgerundeten Schuhkappe für einen klassischen Look wählen. Strukturierte Materialien wie Wildleder verleihen Textur und visuelles Interesse.

B-Typ (Babybauch)

In der Schwangerschaft werden Bauch und Busen zunehmend ausgeprägter. Die beste Zeit für ein Babybauchshooting ist zwischen der 30. und 36. Schwangerschaftswoche, wenn der Bauch schon schön rund ist, aber durch die Bauchgröße noch nicht zu schwer ist oder zu tief hängt

Styling Guide:

  • Voll bekleidet: Für eine volle Bekleidung eignen sich lockere, aber gut sitzende Kleider hervorragend. Besonders Empire-Taille Kleider, die unter der Brust eng anliegen und dann luftig nach unten fallen, schmeicheln der Figur. Es muss dabei nicht zwingend ein Schwangerschaftskleid oder Umstandskleid sein. Wickelungen, Raffungen oder Falten im Bauchbereich lenken den Blick auf den Babybauch, während ein V-Ausschnitt das Dekolleté betont und den Bauch strahlen lässt. Fließende Kleider wirken besonders elegant und zeitlos, während enger liegende Kleider einen sinnlichen Touch vermitteln. Man sollte enge Strümpfe oder Schuhe vermeiden, die die Beine abdrücken oder einschnüren können.
  • Teilweise bekleidet: Alternativ dazu kann der Babybauch auch nackt oder teilweise freigelassen werden. Achte darauf auf dem Weg zum Shooting keine Kleidung zu tragen, die Abdrücke auf Deiner Haut hinterlässt. Für das Shooting bieten sich zarte Stofftücher oder transparente Umstandsspitzen an, um die Intimität des Moments zu bewahren und gleichzeitig die natürliche Schönheit des Babybauchs hervorzuheben. Spitze, Seide oder Satin sind oft beliebte Materialien für Dessous, da sie Eleganz und Sinnlichkeit vermitteln. Off-Shoulder-Kleider oder Crop-Tops, die den Bauch freilegen, können eine verführerische Option sein. Sie betonen die Schultern und den oberen Bereich des Körpers und lassen den Babybauch in den Mittelpunkt rücken. Dies kann man beispielsweise mit einer kurzen Jeans kombinieren.
  • Schuhe:  Im ersten Trimester kannst Du auch hohe Schuhe ohne Einschränkungen tragen. Im zweiten Trimester sollte die Absatzhöhe nicht mehr als 10 cm betragen, da Dein Bauch hier bereits an Größe zunimmt. Im dritten Trimester solltest Du Dich aus gesundheitlichen Gründen auf Absatzhöhen von 5 cm beschränken, da Bänder und Sehnen weicher werden und sich Dein Schwerpunkt deutlich verlagert. Bequeme flache Ballerinas oder flache Sandalen mit runder oder leicht spitz zulaufender Schuhkappe sind bequem und schmeichelhaft. Als Alternative könntest du dich für Espadrilles mit einer Keilabsatzsohle entscheiden, um eine legere und dennoch schicke Option zu haben. Helle Pastellfarben schaffen einen sanften, mühelosen Look und verleihen Leichtigkeit.

Schuhe: Wahl der richtigen Absatzhöhe

Die Höhe Deiner Absätze beeinflusst maßgeblich Deine Körperhaltung und ist beim Styling daher wichtig zu beachten. High Heels werden häufig als attraktiver wahrgenommen, sind aber nicht immer die beste Option. Je nach Anlass des Fotoshootings und gewünschten Auftritt sollte man das Schuhwerk entsprechend anpassen.

Drei Frauen, die die Auswirkung der Höhe der Absätze von Schuhen auf die Körperhaltung darstellen

Niedrige Absätze (Flache Schuhe oder leicht erhöhte Absätze)

Niedrige Absätze verändern die natürliche Körperhaltung nur minimal und eignen sich für Frauen, die eine entspannte und ungezwungene Ausstrahlung bevorzugen. Diese Absatzhöhe hat weniger Einfluss auf die Wirkung des Busens. Die Schultern bleiben entspannt, die Wirbelsäule in einer bequemen Position, und die Kopfhaltung in der Regel neutral. In Deutschland sind dies ca. 70 % der verkauften Damenschuhe.

Mittelhohe Absätze (ca. 3 bis 7 cm)

Mittelhohe Absätze bewirken eine leichte Neigung des Beckens nach vorn, was die Taille betont. Die Schultern werden leicht zurückgenommen, wodurch die Wirbelsäule aufrechter steht und der Busen leicht betont wird. Die Kopfhaltung wird leicht zurückgenommen, was Selbstbewusstsein vermittelt. In Deutschland sind dies etwa 20 % der verkauften Damenschuhe.

Sehr hohe Absätze (über 7 cm bis 12 cm oder mehr)

Schuhe mit sehr hohen Absätzen verändern die Körperhaltung dramatisch und eignen sich gut für Frauen, die von dieser Ausstrahlung profitieren möchten. Die starke Neigung des Beckens betont die Taille und den Po. Die Schultern werden zurückgezogen, und die Wirbelsäule steht aufrechter. Dies lässt den Busen größer wirken. Die Kopfhaltung wird weiter nach oben gezogen, was eine selbstbewusste Wirkung erzeugt. In Deutschland sind dies etwa 8 % der verkauften Damenschuhe.

Extrem hohe Absätze (über 12 cm)

Extrem hohe Absätze führen zu einer extremen Neigung des Beckens und betonen die Taille und den Po auffällig. Sie eignen sich für Frauen, die eine besonders auffällige Ausstrahlung suchen. Die Schultern werden zurückgezogen, und die Wirbelsäule steht sehr aufrecht. Die Kopfhaltung wird weiter nach oben gezogen, was eine selbstbewusste und auffallende Wirkung erzeugt. Große Körbchengrößen können hier sehr auffällig wirken. Bei mangelnder Routine wirkt die Körperhaltung aber auch schnell unnatürlich.In Deutschland sind dies etwa 2 % der verkauften Damenschuhe.

Farbe: dein Farbtyp für ein gelungenes Aussehen

Die Farben und Muster Deines Styling sollten harmonisch miteinander abgestimmt sein und nicht zu grell oder zu blass wirken. Du kannst dich an einer Farbpalette orientieren, die zu Deinem Hautton passt und Deine Augen komplementiert. Hierbei hilft das 4-Jahreszeiten-System mit seinen 12 Farbtypen, das Menschen nach ihrem Haut-, Haar- und Augenfarbton in Gruppen einteilt. Jeder Farbtyp hat eine bestimmte Palette von Farben, die ihm besonders gut stehen und seine natürliche Schönheit beim Shooting unterstreichen. Erfahre mehr dazu im Styling Guide nach dem Bild.

Darstellung der 4 Farbtypen bei Frauen

Frühling

Frühlingstyp – Warm Spring (ca. 15 % der Deutschen)

  • Aussehen: Warmer, meist goldener Unterton in Haut und Haaren. Charakteristisch sind mittlere Kontraste. Die Augenfarbe variiert von goldgrün über blau mit warmem Unterton hin zu bernsteinfarben. 
  • Farbempfehlung: Der Frühlingstyp sollte warme, leuchtende und klare Farben tragen, wie Apricot, Koralle, Türkis oder Goldgelb.

Frühlings-Sommertyp – Light Spring (ca. 10 % der Deutschen)

  • Aussehen: Der Frühlings-Sommertyp ist eine Mischung aus Frühling und Sommer. Er hat einen hellen Teint mit einem warmen oder neutralen Unterton. Die Haare sind vorwiegend blond oder hellbraun mit einem goldenen oder aschigen Schimmer. Die Augen sind oft hellblau, grün oder grau. 
  • Farbempfehlung: Der Frühlings-Sommertyp sollte helle, sanfte und frische Farben tragen, wie Pfirsich, Mintgrün, Lavendel oder Himmelblau. 

Frühlings-Herbsttyp – Clear Spring (ca. 10 % der Deutschen)

  • Aussehen: Der Frühlings-Herbsttyp ist eine Mischung aus Frühling und Herbst. Er hat einen hellen bis mittleren Teint mit einem warmen Unterton. Die Haare sind oft dunkelblond oder braun mit einem rötlichen oder goldenen Glanz. Die Augen sind meist klar und leuchtend, wie blau, grün oder haselnussbraun. 
  • Farbempfehlung: Der Frühlings-Herbsttyp sollte klare, kräftige und kontrastreiche Farben tragen, wie Tomatenrot, Smaragdgrün, Marineblau oder Weiß¹.

Sommer

Sommertyp – Cool Summer (ca. 20 % der Deutschen)

  • Aussehen: Der Sommertyp kommt dem Grundtyp Sommer am nächsten. Er hat einen rosig zarten Teint mit einem kühlen oder neutralen Unterton. Die Haare sind meist hellblond oder braun mit einem aschigen Unterton. Die Augen sind oft kühl und gedämpft, wie blau, blaugrün oder grau. 
  • Farbempfehlung: Der Sommertyp sollte kühle, gedämpfte und harmonische Farben tragen, wie Flieder, Rosé, Silbergrau oder Taubenblau.

Sommer-Wintertyp – Soft Summer (ca. 15 % der Deutschen) 

  • Aussehen: Der Sommer-Wintertyp ist eine Mischung aus Sommer und Winter. Er hat einen hellen bis mittleren Teint mit einem kühlen oder neutralen Unterton. Die Haare sind meist mittelblond oder dunkelbraun mit einem aschigen oder mauvigen Schimmer. Die Augen sind oft weich und verwaschen wie blaugrau, grüngrau oder braungrau. 
  • Farbempfehlung: Der Sommer-Wintertyp sollte weiche, gedämpfte und gedeckte Farben tragen, wie Pflaume, Moosgrün, Taupe oder Altrosa.

Sommer-Herbsttyp – Light Summer (ca. 5 % der Deutschen)

  • Aussehen: Der Sommer-Herbsttyp ist eine Mischung aus Sommer und Herbst. Er hat einen hellen bis mittleren Teint mit einem kühlen oder neutralen Unterton. Die Haare sind meist hellblond oder hellbraun mit einem aschigen oder goldenen Schimmer. Die Augen sind oft hell und klar wie blau, grün oder haselnussbraun. 
  • Farbempfehlung: Der Sommer-Herbsttyp sollte helle, klare und frische Farben tragen, wie Koralle, Mintgrün, Lavendel oder Himmelblau.

Herbst

Herbsttyp – Warm Autumn (ca. 10 % der Deutschen) 

  • Aussehen: Der Herbsttyp kommt dem Grundtyp Herbst am nächsten. Er hat einen goldenen, apricotfarbenen oder elfenbeinfarbenen Teint mit einem warmen Unterton. Die Haare sind meist rotblond, kupferrot oder kastanienbraun mit einem rötlichen oder goldenen Glanz. Die Augen sind oft warm und tief wie braun, grün oder bernsteinfarben. 
  • Farbempfehlung: Der Herbsttyp sollte warme, erdige und gedeckte Farben tragen, wie Rostrot, Senfgelb, Olivgrün oder Schokoladenbraun.

Herbst-Wintertyp – Deep Autumn (ca. 10 % der Deutschen)

  • Aussehen: Der Herbst-Wintertyp ist eine Mischung aus Herbst und Winter. Er hat einen mittleren bis dunklen Teint mit einem warmen oder neutralen Unterton. Die Haare sind meist dunkelbraun oder schwarz mit einem rötlichen oder goldenen Schimmer. Die Augen sind oft dunkel und intensiv, wie schwarzbraun, dunkelgrün oder dunkelblau. 
  • Farbempfehlung: Der Herbst-Wintertyp sollte dunkle, satte und kontrastreiche Farben tragen, wie Bordeauxrot, Smaragdgrün, Marineblau oder Schwarz.

Herbst-Frühlingstyp – Soft Autumn (ca. 5 % der Deutschen)

  • Aussehen: Der Herbst-Frühlingstyp ist eine Mischung aus Herbst und Frühling. Er hat einen hellen bis mittleren Teint mit einem warmen oder neutralen Unterton. Die Haare sind meist hellbraun oder dunkelblond mit einem rötlichen oder goldenen Schimmer. Die Augen sind oft weich und verwaschen, wie grüngrau, braungrau oder blaugrau. 
  • Farbempfehlung: Der Herbst-Frühlingstyp sollte weiche, erdige und harmonische Farben tragen, wie Terrakotta, Khaki, Beige oder Creme.

Winter

Wintertyp – Cool Winter (ca. 5 % der Deutschen)

  • Aussehen: Der Wintertyp kommt dem Grundtyp Winter am nächsten. Er hat einen hellen bis dunklen Teint mit einem kühlen oder neutralen Unterton. Die Haare sind meist schwarz oder platinblond mit einem bläulichen oder silbernen Glanz. Die Augen sind oft klar und leuchtend, wie blau, grün oder violett. 
  • Farbempfehlung: Der Wintertyp sollte kühle, klare und kontrastreiche Farben tragen, wie Eisblau, Fuchsia, Silber oder Weiß.

Winter-Sommertyp – Clear Winter (ca. 5 % der Deutschen)

  • Aussehen: Der Winter-Sommertyp ist eine Mischung aus Winter und Sommer. Er hat einen hellen bis mittleren Teint mit einem kühlen oder neutralen Unterton. Die Haare sind meist dunkelbraun oder schwarz mit einem aschigen oder mauvigen Schimmer. Die Augen sind oft klar und leuchtend, wie blau, grün oder violett. 
  • Farbempfehlung: Der Winter-Sommertyp sollte klare, kräftige und kontrastreiche Farben tragen, wie. Tomatenrot, Smaragdgrün, Marineblau oder Weiß.

Winter-Herbsttyp – Deep Winter (ca. 5 % der Deutschen)

  • Aussehen: Der Winter-Herbsttyp ist eine Mischung aus Winter und Herbst. Er hat einen mittleren bis dunklen Teint mit einem kühlen oder neutralen Unterton. Die Haare sind meist schwarz oder platinblond mit einem rötlichen oder goldenen Glanz. Die Augen sind oft dunkel und intensiv, wie schwarzbraun, dunkelgrün oder dunkelblau. 
  • Farbempfehlung: Der Winter-Herbsttyp sollte dunkle, satte und erdige Farben tragen, wie Bordeauxrot, Olivgrün, Schokoladenbraun oder Schwarz.

Wenn Du ein Fotoshooting mit einem Tier machst, solltest Du beim Styling auch die Farbe des Tieres oder seiner Ausrüstung berücksichtigen. Du kannst versuchen, von den zur Auswahl stehende Farben diejenigen auszusuchen, die gut zum Pferd passen. Du kannst etwa bei einem braunen Pferd oder Hund in die Richtung beige, türkis, weiß, rot und gold tendieren. Bei einem schwarzen Pferd oder Hund biete sich die Farben rot, blau, silber, rosa und weiß an. Bei einem weißen Pferd oder Hund bist Du farblich maximal flexibel.

Styling Guide Accessoires

Du kannst Accessoires wie Schals, Hüte oder Schmuck verwenden, um deinem Styling mehr Pepp zu verleihen. Auch dezenter, zum Outfit abgestimmter Schmuck sorgt für einen optischen Höhepunkt. Tipp: Achte bei Steinen oder Perlen besonders auf Deine Augenfarbe und greife diese noch mal auf. Dadurch wird der Betrachter sich eher in Deinen Augen auf dem Bild verfangen. Bei einem Fotoshooting mit Tier solltest Du für das Schmuckmetall, die Farbe der Metallelemente an dem Zubehör Deines Tieres (Sattel, Halsband, Stirnriemen und Co.) aufgreifen und einen einheitlichen Look zu kreieren. Für ein Babybauchshooting empfiehlt es sich Dinge wie Ultraschallbilder, Babyschuhe oder einen Schnuller einzupacken, um persönliche Akzente in den Fotos zu setzen.

Make-up: eine Empfehlung für Fotoshootings

Ein Styling Guide für Fotoshootings wäre nicht komplett ohne das das Make-up. Make-up ist wie alles andere auch Typsache und muss zu Anlass, Kleidung und Ort passen. Am Ende muss Dein Styling schließlich ein rundes Gesamtbild abgeben. Dennoch gibt es eine Empfehlung, wie Du Dein Make-up gestalten kannst und auf welche Aspekte Du grundsätzlich beim Styling Wert legen solltest, damit Du auf den Bildern nachher optimal aussiehst.
Grundsätzlich gilt: Besonders wichtig ist die Haltbarkeit des Make-ups. Fotoshootings können einige Zeit in Anspruch nehmen, daher solltest Du Produkte verwenden, die nicht leicht verwischen. Wasserfestes Make-up ist gerade im Sommer ein Muss!

Gesamtzeit: 25 Minuten

  1. Gesichtspflege

    Frau mit Gesichtscreme in der Hand

    Beachte: Verwende am Tag des Shootings keine starken Peelings, die die Haut reizen. Nutze auch keine Cremes mit Lichtschutzfaktor, da diese Blitzlicht reflektieren und Deine Haut glänzend aussehen lassen können.

    Vorgehen: Zu Vorbereitung reinigst Du Deine Haut gründlich, um Unreinheiten oder Schmutz zu entfernen. Trage eine Feuchtigkeitspflege oder eine Gesichtsmaske auf, um Deine Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und einen seidigen Teint zu erzielen. Bei unreiner Haut kannst Du auch ein Camouflage auftragen. Diese kannst Du an Problemstellen lokal auftragen. Verwende einen Primer, um die Haltbarkeit Deines Make-ups zu erhöhen und die Poren zu verfeinern.

  2. Foundation

    Eine Palette mit Make-up in verschiedenen färben

    Beachte: Wähle eine professionelle Foundation, die zu Deinem Hautton passt und eine gute Deckkraft hat ohne Deine Haut komplett zu verdecken. Wähle das Produkt dabei auf Basis der Bedürfnisse Deiner Haut: trockene Haut wirkt mit mattem Make-up schnell fahl, während tendenziell fette Haut besonders matte Produkte benötigt, um nicht zu glänzen. Vermeide beim unbedingt einen farblichen Unterschied zwischen Deinem Gesicht und Hals, indem Du einen gut passenden Farbton wählst. Auch ein gleichmäßiger Auftrag ist wichtig, da je nach Licht dünnere Stellen auffallen können. Gelbstichige Foundations wirken auf Fotos tendenziell natürlicher als rosastichige.

    Vorgehen: Trage die Foundation mit einem Schwämmchen auf, um ein natürliches Aussehen zu bekommen. Arbeite sie dann mit klopfenden Bewegungen ein. Unter den Augen verwendest Du am besten einen Concealer, der eine Nuance heller als die Foundation ist. Dies hilft später dabei die Augen zu betonen und Augenringe zu kaschieren.

  3. Contouring

    Ein Gesicht, das mit Concealer in verschiedenen Farbtönen konturiert wurde und noch nicht verblendet ist

    Beachte: Ein Schlüsselkriterium für Fotoshootings ist Natürlichkeit. Vermeide ein zu starkes Formen, da dies auf Fotos oft unnatürlich wirken kann.

    Vorgehen: Beginne, indem du ein Konturpuder verwendest, das einige Nuancen dunkler ist als dein natürlicher Hautton. Verwende dazu einen abgeschrägten Pinsel und akzentuiere die Partien unter deinen Wangenknochen, an den Schläfen und entlang der oberen Stirn bis zum Haaransatz. Achte darauf, dass die Linien nicht zu stark sind, indem du das Produkt sorgfältig verblendest und einarbeitest. Je nach deinem Hauttyp kannst du auf den Wangen zu einem sanften Rosa oder einem dezenten Pfirsich-Ton greifen. Dies verleiht deinen Aufnahmen ein sehr frisches und natürliches Aussehen. Rouge sollte dabei dezent auf die Wangenknochen aufgetragen und nach oben hin verblendet werden. Du kannst auch einen schimmerfreien Bronzer als Alternative verwenden.
    Um deinem Gesicht noch mehr Tiefe zu verleihen, verwendest Du nun einen Highlighter. Für die besten Ergebnisse empfiehlt sich hier ein flüssiges Produkt, da dieser besonders natürlich wirkt. Trage ihn mit deinem Finger auf die oberen Wangenknochen, den Nasenrücken und den Lippenbogen auf. Dies wird dazu beitragen, dass diese Bereiche auf den Fotos später besser zur Geltung kommen.

  4. Augen

    Ein Detail von dem Gesicht einer Frau, die sich mit einem Pinsel gerade die Augen schminkt.

    Beachte: Das Make-up sollte jetzt so weiter gestaltet werden, dass es deine individuellen Merkmale hervorhebt, ohne dabei zu stark zu dominieren. Weniger ist oft mehr. Für ein natürliches Make-up solltest Du keine zu starken Farben und nur sparsam Glitzer verwenden. Du kannst für braune Augen verschiedene Farben wählen, aber Rosa- und Violetttöne sind besonders schön. Wenn deine Augen blau sind, empfehlen sich warme Farbtöne wie Pfirsich, Goldbraun oder Champagner, da sie das kühle Blau ausgleichen. Grüne Augen lassen sich hervorragend mit Rosa- oder Brauntönen unterstreichen. Um deinen Augen Ausdruck zu verleihen, ist es ratsam, drei unterschiedlich starke Farbtöne zu verwenden. Du kannst optional einen Eye Primer als Grundierung verwenden, um die Farben auf dem Bild intensiver wirken zu lassen.

    Vorgehen: Beginne damit, den mittleren Farbton auf dem gesamten Augenlid aufzutragen. Der hellste Farbton wird im inneren Augenwinkel platziert, während der dunkelste Farbton nur am äußeren Augenlid verwendet wird. Verblende alle Töne anschließend sanft mit einem weichen Pinsel, um weiche Übergänge zu schaffen und einen harmonischen Look zu erzielen.
    Um die Augen dezent zu betonen, sollte man den Lidstrich in einem warmen Dunkelbraun, Grau oder Marineblau halten. Trage Wimperntusche für einen vollen Look in mehreren Schichten auf. Deine Augenbrauen konturierst Du mit einem Augenbrauenstift oder einem Augenbrauengel, um dem Gesicht mehr Ausdruck zu verleihen. Achte aber darauf, dass die Form und die Farbe Deiner Augenbrauen zu Deinem Gesicht passen. Die Augenbrauen sollten hinter den Augen optisch etwas zurückstehen.

  5. Lippen

    geschminkte Frauenlippen mit Gloss in Nude

    Beachte: Der Lippenstift sollte den Look abrunden und Deine Persönlichkeit widerspiegeln. Dunklere Farben verleihen dem Gesicht mehr Tiefe, hellere Farben wirken natürlicher.

    Vorgehen: Trage den Lippenstift gleichmäßig auf, beginnend in der Mitte der Lippen und arbeite nach außen. Du kannst auch einen Lippenpinsel verwenden, um präziser zu arbeiten. Achte darauf, die Lippenkontur sorgfältig zu verblenden, um harte Linien zu vermeiden. Du kannst ein Wattestäbchen verwenden, um die Kanten zu glätten. Wenn du einen glänzenden Effekt wünschst, kannst du einen klaren oder farbigen Lipgloss in der Mitte der Lippen auftragen. Dies verleiht den Lippen ein voluminöseres Aussehen und reflektiert das Licht auf Fotos. Verwende einen Lipliner, um die Lippenkontur zu definieren und ein Auslaufen des Lippenstifts zu verhindern. Möchtest Du die Lippen betonen, darf der Lipliner eine Nuance dunkler sein. Sollen Sie optisch größer wirken, wählst Du eine etwas hellere Farbe.

  6. Abschluss und Kontrolle

    Eine Frau mit Make-up betrachtet sich selbst in einem kleinen Spiegel

    Fixiere nun alles mit einem professionellen, transparenten Puder, um Glanzstellen zu vermeiden. Ein matter Look der Haut ist das Ziel. Besonders wichtig sind Stirn, Nase und Kinn.
    Denk zum Abschluss daran, Dein Make-up im Tageslicht zu überprüfen, bevor Du zum Shooting gehst. Dieses Licht gibt Dir eine realistische Vorstellung davon, wie Dein Make-up in den Fotos wirken wird.

  7. Während dem Fotoshooting

    Frau pudert sich das Gesicht

    Nimm Dir etwas transparentes Puder und einen Spiegel zum Shooting mit, um Glanzstellen vor Ort kaschieren zu können, falls Du ins Schwitzen kommst.

Ist ein Babybauch im Spiel und soll Haut gezeigt werden, kann nach Wunsch auch hier etwas Make-up aufgetragen werden: Beginne mit einer sauberen und gut hydratisierten Haut. Trage eine Feuchtigkeitscreme auf, um die Haut weich und geschmeidig zu machen. Verwende eine Foundation oder eine getönte Feuchtigkeitscreme, um den Teint auszugleichen und eventuelle Unregelmäßigkeiten zu kaschieren. Achte darauf, dass die Foundation zum Hautton passt. Trage die Foundation oder Feuchtigkeitscreme gleichmäßig auf den Bauch auf. Du kannst den Bauch leicht hervorheben, indem du eine etwas dunklere Foundation oder Bronzer in den Bereich unterhalb des Bauchnabels aufträgst und sanft verblendest. Dies verleiht dem Bauch mehr Dimension. Verwende einen Highlighter auf den oberen Teil des Bauches, um ein sanftes Leuchten zu erzeugen und die Rundungen zu betonen.

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